16.05.2018Für einen starken Auftritt: Schöne Füße

Oben hui und unten pfui? Nicht mit unseren Tipps für schöne und gepflegte Füße.
Oft werden die Füße leider vernachlässigt und kommen bei der Pflege zu kurz, dabei läuft im wahrsten Sinne des Wortes nichts ohne sie. Im Laufe unseres Lebens tragen sie uns dreimal um die Erde – ein ganz schön anstrengender Job! Höchste Zeit also für ein ausgiebiges Pflegeprogramm, denn auch Sandalen & Co. wirken erst so richtig mit top gepflegten Füßen.

Ein warmes Fußbad bereitet unsere Füße optimal auf die folgende Pflege vor. Die Wassertemperatur sollte etwa 35 Grad betragen und auf keinen Fall zu heiß sein. Damit Haut und Nägel nicht zu sehr aufweichen und es bei der anschließenden Pediküre nicht zu Verletzungen kommt, reichen fünf bis zehn Minuten. Badezusätze duften nicht nur angenehm, sondern wirken auch unterschiedlich: Rosmarin, Lavendel und Thymian fördern beispielsweise die Durchblutung, Rosenöl sorgt für zarte Haut, Kamille und Zitronenverbene lindern Entzündungen und die Gerbstoffe in Eichenrinde und Zaubernuss mindern Fußschweiß.

Als Nächstes geht es der Hornhaut an den Kragen: Leichte Verhornungen lassen sich mit Peelings, die Meersalz, fein gemahlenen Bimsstein oder milde Fruchtsäuren enthalten, sanft wegmassieren. Wer möchte, kann vorher spezielle Hornhautcremes oder Masken zum Entfernen auftragen. Sie lösen die Hornhaut sanft auf, sodass sie sich besser und schonender entfernen lässt. Starke Hornhaut kann vorsichtig mit einem Bimsstein oder einer Hornhautfeile entfernt werden. Hornhauthobel besser den Profis überlassen, da tiefer liegendes Gewebe verletzt werden könnte. Zum Schluss ist es wichtig, die Füße gut abzutrocknen (besonders zwischen den Zehen!), um die Entstehung von Fußpilz zu vermeiden.

Anschließend wird die Nagelhaut vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Wichtig: Zurückschieben und nicht abschneiden, sonst riskiert man Verletzungen und Nagelbettentzündungen. Danach werden die Nägel in Form gebracht: Zum Kürzen eignet sich ein Nagelknipser, besser ist es jedoch, die Nägel nur mit der Feile in Form zu bringen. Dabei ist es wichtig, die Nägel nicht rund, sondern gerade zu kürzen, also entlang der Zehenkuppe, sonst könnten die Nägel seitlich einwachsen oder einreißen. Unbedingt eine gute Feile (für starke Nägel eine Saphir-, bei brüchigen Nägeln eine Sand- oder Glasfeile) verwenden und immer in Wuchsrichtung feilen, sonst werden die Nägel brüchig. Eine spezielle Polierfeile beseitigt unschöne Rillen und glättet die Oberfläche des Nagels. Auch hier heißt es: Immer nur in eine Richtung arbeiten.

Zum Schluss werden die Füße mit Feuchtigkeit verwöhnt: Nagelhäute werden mit speziellen Ölen besonders weich und reißen nicht mehr so schnell ein. Die Füße benötigen eine reichhaltige Creme, die viel Fett und wasserbindende Stoffe wie Urea oder Glycerin enthält und der Haut dabei hilft, den Feuchtigkeitsspeicher wieder aufzufüllen.

Tipp für besonders weiche Füße: Dick mit Oliven- oder Mandelöl einreiben, Frischhaltefolie darum wickeln, Socken überziehen und über Nacht einwirken lassen.