11.04.2018Anti-Aging: Hautschäden vermeiden

Wir alle wollen für immer jung aussehen, doch irgendwann in unserem Leben bekommt sie jeder: Falten. Der Trick besteht darin, sie so lange wie möglich zu vermeiden. Eine schöne Haut beginnt natürlich mit der richtigen Pflege, doch auch eine gesunde Lebensweise hilft dabei, Linien und Fältchen so lange es geht zu vermeiden. Neben der normalen Hautalterung können auch Hautschäden dazu führen, schneller Falten zu entwickeln.

Der häufigste Grund für Hautschäden ist in der Tat zu viel Sonne, denn dadurch wird die Epidermis, also die äußere Schicht unserer Haut, dünner. Außerdem wird die Kollagenproduktion negativ beeinflusst, da sich durch die vielen Stunden in der Sonne die Produktion verlangsamt – und zwar viel schneller, als es durch das natürliche Altern geschieht. Unzureichendes Kollagen in den Hautzellen führt wiederum zu einem Verlust der Elastizität und folglich zu Falten.

Wer also seine Haut lange jung erhalten möchte, sollte besonders sein Gesicht nicht ungeschützt der direkten Sonne aussetzen. Eine gute Feuchtigkeitscreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor ist das ganze Jahr über Pflicht – auch im Winter. Im Sommer schützt eine Sonnencreme zusätzlich vor Sonnenbrand und somit vor Hautschäden. Direkte Sonneneinstrahlung besser ganz vermeiden und das Gesicht mit einem Hut oder Ähnlichem schützen. Die Sonnencreme wird am besten mit einem weichen Make-up-Schwamm gleichmäßig auf der Haut verteilt, so kann sie besser eindringen. Außerdem wird dadurch die fettige Konsistenz der Lotion vermieden.

Extreme Temperaturen sind ein weiteres No-Go für unsere Haut, denn zu lange Aufenthalte in großer Hitze oder einer sehr kalten Umgebung können unsere Haut ebenfalls schädigen. Kumulative Hautschäden beschleunigen nicht nur den Alterungsprozess, sondern können auch ein Auslöser für Hautkrebs sein.

Rauchen ist nicht nur gefährlich für unsere Gesundheit, sondern beschleunigt auch die Hautalterung. Für eine verstärkte Faltenbildung sind mehrere Prozesse verantwortlich, die vor allem durch die zahlreichen freien Radikale im Tabakrauch beeinträchtigt werden. So hemmt Tabakrauch die Neubildung von Kollagen und fördert gleichzeitig dessen Abbau. Zusätzlich verengt das Nikotin aus dem Tabakrauch die Blutgefäße, sodass die Haut unzureichend durchblutet wird. Hinzu kommt, dass die Oberhaut von Rauchern weniger Wasser enthält. Die Folge aus alldem sind Falten.

Alkohol ist ebenfalls schädlich: Übermäßiger Alkoholkonsum schwächt das Bindegewebe und die Haut verliert auf Dauer an Spannkraft und Elastizität, wirkt geschwollen und aufgedunsen. Die Faltenbildung wird aufgrund der austrocknenden Wirkung des Alkohols ebenfalls begünstigt, außerdem entzieht er der Haut neben Wasser auch wichtige Nährstoffe, welche für einen frischen Teint benötigt werden. Zudem weitet Alkohol die Blutgefäße und verstärkt die Durchblutung, was dazu führt, dass sich die Haut rötet. Langfristig besteht die Gefahr, dass sich neben Rötungen auch Äderchen auf der Haut bilden.

Tipp: Weniger Zucker! Wir lieben Zucker – unsere Haut leider nicht. Die sogenannte Glykation (Verzuckerung von Gewebefasern) führt zu Falten unter den Augen und Querfalten auf der Stirn. Denn Zucker, den der Körper nicht verarbeiten kann, hängt sich an die Proteinfasern der Haut und verhärtet diese. Dadurch wird das Bindegewebe steif, ist weniger elastisch und es bilden sich schneller Knitterfältchen.